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BSG |
- 20 |
Blutsenkungsgeschwindigkeit
Ein unspezifischer Wert. Wenn er erhöht ist (über 20) kann er für eine Entzündung im Körper sprechen. Bei sehr hohen Werten kann z. B. eine Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis oder eine Krebserkrankung möglich sein.
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BZ |
55 - 100 mg/dl |
Blutzucker
Nüchtern unter 100, nach dem Essen unter 140. Nur eine sogenannte "Momentaufnahme". Sehr hohe Werte (über 400) natürlich gefährlich für einen hyperglykämischen Schock. Werte unter 50 gefährlich wegen eines hypoglykämischen Komas
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HbA1c |
- 6,5% |
Zwischen 5,8 und 6,5% erhöhte Wahrscheinlichkeit, einen Diabetes mellitus im Laufe des weiteren Lebens zu entwickeln. Ab 6,6% sind Sie mit großer Wahrscheinlichkeit Diabetiker. Werte bis 7% sprechen für eine relativ gute Blutzuckereinstellung. Bei Werten über 7% sind strengere Diät bzw. je nach Höhe des HbA1c-Wertes medikamentöse Maßnahmen notwendig. |
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AP |
- 130 U/l (- 105) |
Alkalische Phosphatase
Erhöht bei Leber-, Gallen-, aber auch bei Knochenerkrankungen.
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G-GT |
- 71 U/l (- 32) |
Gamma-GT
Der empfindlichste "Leberwert". Bei manchen Menschen schon nach Genuss von 2 - 3 Gläsern Bier am Abend vor der Blutentnahme erhöht.
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GOT |
- 50 U/l (- 35) |
Zeigt eine ernste Erkrankung der Leberzellen an.
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GPT |
- 35 |
Wie GOT. Ist die GOT größer als die GPT (bei deutlicher Erhöhung über 100), zeigt es eine sehr ernste Erkrankung der Leber an. Bei beiden Werten Erhöhung z. B. durch Erkrankung wie eine Leberentzündung. Häufig auch als Nebenwirkung von Medikamenten. Aber auch bei Leberzirrhose und Krebserkrankungen.
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Bili |
- 1,2 mg/dl |
Bilirubin
Erhöht bei schweren Lebererkrankungen, aber auch bei Gallenkoliken oder einigen Bluterkrankungen. Bei Werten über 3mg/dl beginnende Gelbsucht.
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Chol |
- 200 |
Cholesterin
Wichtiger als das Gesamtcholesterin ist das HDL- und LDL-Cholesterin (siehe unten). Der einzelne Cholesterinwert ist ohne das Wissen von HDL und LDL so gut wie nie aussagekräftig.
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Trig |
-200 |
Triglyceride
Ein sehr nahrungsabhängiger Wert. Bei starker Erhöhung auch Arteriosklerose fördernd. Bei sehr starker Erhöhung (über 1000) auch Möglichkeit einer Bauchspeicheldrüsenentzündung.
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Hs |
3,4 - 7 |
Harnsäure
Erhöhung häufig anlagebedingt. Aber auch bei purinreicher Ernährung (viel Fleisch). Wenn erhöht, Gefahr von Gicht, Gichtanfällen und Nierensteinen. Auch erhöht bei Gewichtsabnahme, besonders beim Fasten. Ebenfalls durch bestimmte Medikamente erhöht. In der Regel Werte ab über 10 behandlungsbedürftig.
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Hast |
10 - 50 |
Harnstoff
Von Nierenfunktion und Eiweißzufuhr abhängig. Fast immer nur bei eingeschränkter Nierenfunktion erhöht.
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Krea |
0,6 - 1,1 |
Kreatinin
Ausdruck der Nierenfunktion. Häufig auch schon leicht erhöht bei zu geringer Trinkmenge. Auch mit nur einer funktionierenden Niere normale Werte möglich. Ab 4 mg/dl evtl. Dialyse notwendig.
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Na |
136 – 145 mmol/l |
Kochsalz
Erhöht bei Flüssigkeitsmangel. Erniedrigt bei Erhöhung der Körperflüssigkeiten.
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K |
- 1,16 mg/dl |
Kalium
Bei erniedrigten Werten: Vermehrt Herzrhythmusstörungen, Krämpfe und Neigung zu Verstopfung. Erhöht bei Nierenschwäche. Bei stark erhöhten Werten (über 6) Gefahr des Herzstillstandes. Fast immer gleichsinnig mit Magnesium verändert. Dadurch wird auf eine Magnesiumbestimmung immer verzichtet. Häufig durch Medikamente beeinflusst, insbesondere durch die sogenannten Diuretica (Entwässerungsmittel).
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Ca |
2,1 - 2,6 |
Calcium
Erhöht bei Knochenerkrankungen, Metastasen und Erkrankungen der Nebenschilddrüse. Häufig durch Medikamente beeinflusst.
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G.Ei |
6,2 – 8,3 g/dl |
Gesamt-Eiweiß
Kompliziert. Bei Erniedrigung oder Erhöhung sind weitere spezielle Untersuchungen notwendig. Bei sehr niedrigen Werten häufig Abgeschlagenheit.
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TPZ |
80 - 127 |
Quickwert
Werte der Blutgerinnung. Sie werden besonders bei Patienten bestimmt, die Falithrom oder Marcumar zur Blutverdünnung nehmen. Bestimmung aber auch vor jedem operativen Eingriff. Bei Patienten mit Gerinnungshemmern sind Werte zwischen 15% und 35% wünschenswert. Bei allen übrigen Personen zwischen 80% und 110%. Wert etwas veraltet. Wird mehr und mehr durch die Bestimmung des INR ersetzt (siehe unter INR).
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PTT |
26 - 36 |
Weiterer Wert der Blutgerinnung, der meist nur vor operativen Eingriffen bestimmt wird.
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Hb |
13,4 – 17,2 g/dl (12,5 – 15,4) |
Hämoglobin
Roter Blutfarbstoff. Erhöht z. B. bei schweren Lungenerkrankungen. Erniedrigt bei allen Formen der Anämie (Blutarmut).
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Ery |
4,3 – 5,75 T/l (3,9-5,15) |
Erythrozyten (rote Blutkörperchen)
Sauerstoffträger. Erhöht u. a. bei bestimmten Lungen- und Nierenerkrankungen, aber auch bei Knochenmarkserkrankung. Niedrige Werte bei allen Formen der Anämie (Blutarmut). Bei niedrigem Hb und wenigen Erythrozyten zunehmende Schwäche, Abgeschlagenheit, z. T. auch Luftnot. Bei raschem Abfall von Hb und Ery auch Kreislaufschwäche.
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Leuk |
3,6 – 10.2 G/l |
Leukozyten (weiße Blutkörperchen)
Bilden zusammen mit Milz und Lymphknoten das Immunsystem. Eliminieren Krankheitserreger. Erhöht häufig bei Infekten, Rheuma, Tumorerkrankungen und schweren Stoffwechselentgleisungen, aber auch bei chronischen Leukämien. Erniedrigt bei allen Erkrankungen des Knochenmarks, Grippe, Typhus und anderen Viruserkrankungen. Häufig aber auch erniedrigt als Nebenwirkung von Medikamenten, besonders im Rahmen einer Krebstherapie.
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Thro |
150 – 370 fl |
Thrombozyten (Blutplättchen)
Wichtig bei der Blutgerinnung. Deutlich erhöhte Werte u. a. bei Entzündungen, Leukämien und fortgeschrittenen Krebserkrankungen. Erniedrigt u. a. bei Leberzirrhose und Knochenmarkserkrankungen. Sehr niedrige Werte (unter 50) können zu einer erhöhten Blutungsneigung führen.
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Hk |
39,5 – 50,5% |
Hämatokrit
Anteil der roten Blutkörperchen an 1 Liter Blut. Erniedrigt bei Anämie. Erhöhte Werte beeinträchtigen die Fließgeschwindigkeit des Blutes.
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Hbe
MCV
MCHC
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27 - 33,5 pg
80 - 99 fl
31,5 - 36 g/dl |
Werte, die über Größe, Anfärbbarkeit der roten Blutkörperchen Auskunft geben, dienen zur Unterscheidung der verschiedenen Anämien.
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HDL |
40 - |
High-density-lipoprotein
Sogenanntes "gutes" Cholesterin. Je höher, desto besser. Werte unter 35 mg/dl sind als eigenständiger Risikofaktor für die Arteriosklerose zu betrachten.
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LDL-HDL |
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Verhältnis von LDL (schlechtem Cholesterin) zu HDL (gutem Cholesterin).
Bei Personen ohne jeden weiteren Risikofaktor bis 4 ungefährlich. Bei Personen mit Gefäßerkrankung sollte der Wert unter 3 liegen.
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LDL |
- 160 |
Low-density-lipoprotein
Verhältnis von LDL („liederliches“ Cholesterin) zu HDL.
"Schlechtes Cholesterin". Gilt als Hauptübeltäter - neben dem Rauchen - für die Arteriosklerose. Bei gesunden Personen Werte bis 160 tolerabel. Bei jeder Art von Gefäßerkrankung sind Werte unter 100 anzustreben.
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AmyS |
28 - 100 U/l |
Amylase
Erhöht bei Erkrankung der Mundspeichel- und häufiger der Bauchspeicheldrüse. Leichte Erhöhung bis ca. 130 häufig ohne Bedeutung.
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Lip |
- 60 U/l |
Werte der Bauchspeicheldrüse
Erhöhte Werte besonders bei Bauchspeicheldrüsenentzündung.
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CRP |
- 5 |
C-reaktives Protein
Eiweißkörper, der besonders empfindlich bei jeglicher Art von Entzündung reagiert. Wesentlich empfindlicher als die Leukozyten (weiße Blutkörperchen) und die BSG. Anstieg und Abfall sehr schnell. Werte bis 15 deuten auf leichte Entzündung. Bei schweren Entzündungen Werte bis 200 mg/dl möglich.
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INR |
0,86 - 1,17 |
Ergänzung zum Quickwert
Besonders bei Marcumar- und Falithrom-einnehmenden Patienten wichtig. Im Gegensatz zum Quick international und von Labor zu Labor vergleichbar. In Zukunft wird er den Quickwert völlig ablösen. Bei gerinnungshemmenden Medikamenten wünschenswert zwischen 2 und 3 (3,5). |