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Praxisgemeinschaft Alt-Buckow
Lehrpraxis der Charité
 
 
Jürgen David
   Roland Fritz
Dr. med. Maria-Cristina Dietrich Dr. med. Sabine Fritz Dr. med. Ursula Harmuth
Innere Medizin
                    Allgemeinmedizin Gynäkologie und Geburtshilfe
 

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Liebe Patientinnen, liebe Patienten, in der folgenden Rubrik wollen wir Sie über aktuelle Themen in der Medizin informieren und neue Erkenntnisse oder Empfehlungen in verständlicher Art an Sie weitergeben.

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Website und unserer Praxis:

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir seit Anfang November 2009 mit unserem Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 9001 zertifiziert wurden.
 

Wünsche und Bestellungen

Wir möchten hiermit Ihnen und uns das Miteinader in unserer Praxis ein wenig angenehmer und leichter gestalten. Bitte nutzen Sie die nachfolgende Telefonnummer mit Anrufbeantworter bzw. unsere E-Mail-Adresse für Ihre Wünsche und Bestellungen:
Dauermedikamente
Routineüberweisungen
Terminwünsche/Terminabsagen
Tel.: 605 6200 oder
E-Mail: info@praxis-alt-buckow.de
(bitte immer Name, Vorname und Geburtsdatum angeben!)

Anrufbeantworter und E-Mails werden drei Mal täglich bearbeitet, so dass die gewünschten Rezepte und Überweisungen am nächsten Werktag für Sie bereit liegen. Am Tag der Abholung bringen Sie bitte Ihre Versichertenkarte und die Praxisgebühr mit.

Für Patienten, die in jedem Quartal mehrere Überweisungen benötigen, halten wir einen Bestellbogen bereit, den Sie uns am Ende des jeweiligen Quartals für das nächste Quartal angeben bzw. uns per Post zuschicken können.

Für kurze Fragen zu Medikamenten oder Befunden nutzen Sie bitte unsere Telefonsprechstunden (Telefonnummer 604 2464 oder 604 2476).

Hausärztliche Praxis Montag, Dienstag, Donnerstag 19.00 bis 19.30 Uhr und Mittwoch
Freitag von 13.00 bis 13.30 Uhr
 
Gynäkologische Praxis Dienstag und Donnerstag von 9.00 bis 10.00 Uhr
Mittwoch von 10.00 bis 12.00 Uhr

Bitte meiden Sie, wenn möglich, die erste Woche im Quartal, sofern Sie nur Überweisungen oder Rezepte abholen möchten, um lange Warteschlangen zu verhindern.

Ihr Praxisteam
 

Wie können Sie sich am besten vor den Grippeerkrankungen schützen?

Den besten Schutz vor beiden Grippeerkrankungen bietet eine Impfung. Zurzeit wird für alle diejenigen, die noch nicht gegen die normale Grippe geimpft worden sind, erst die Impfung gegen die neue Grippe empfohlen. Deren rasche Verbreitung ist zurzeit eher zu befürchten als die der saisonalen Grippe, die bisher noch nicht in Erscheinung getreten ist.

Außer den Impfungen empfehlen wir folgende Maßnahmen:
  1. Vermeiden Sie Menschenansammlungen (es ist uns klar, dass der Tipp gut gemeint, aber häufig nicht umsetzbar ist)
  2. Wenden Sie sich von offensichtlich hustenden und schnupfenden Menschen ab
  3. Vermeiden Sie Händekontakt
  4. Waschen Sie sich häufig die Hände
  5. Gehen Sie mit Ihren Händen nicht ins Gesicht
  6. Wenn Sie können, desinfizieren Sie sich die Hände (Tipp: leere Nasenspray-Flasche ausspülen und mit Händedesinfektionsmittel auffüllen. Das ist handlich und immer einsetzbar!)
  7. Lüften Sie Räume kurz und gründlich
  8. Sorgen Sie für hohe Luftfeuchtigkeit in ihren Wohn- und Arbeitsräumen
  9. Spülen Sie täglich mit einer Nasendusche (diese sind für 12 Euro in jeder Apotheke erhältlich)
  10. Ingwer-Tee, von einer klein geschnittenen Ingwer-Wurzel frisch gebrüht, stärkt die Immunabwehr
  11. Ggf. täglich 1x1 Kapsel Zink (z.B. Zinkamin, Zink Ratiopharm, Zink Urotrat) soll ebenfalls die Abwehrkräfte stärken.
  12. Ausreichend schlafen
  13. Bewegen Sie sich auch in der kalten Jahreszeit ausreichend
  14. Schützen Sie Ihre Mitmenschen: husten und niesen Sie nicht in die Hände, sondern in Taschentücher oder in die Ellenbeuge. Entsorgen Sie Taschentücher nach einmaliger Benutzung in geschlossene Behältnisse
  15. Menschen mit erhöhtem Risiko sollten sich Atemmasken besorgen, um diese ggf. tragen zu können.
     

Verhaltensmaßregeln im Krankheitsfall bei neuer Grippe oder saisonaler Grippe

  1. Melden Sie sich bei Grippeverdacht telefonisch in der Praxis. Gehen Sie auf keinen Fall ins Wartezimmer! Wir organisieren für Sie einen besonderen Termin oder regeln die Maßnahmen mit Ihnen über das Telefon
  2. Ggf. Einnahme von Anti-Grippemitteln (z. B. Tamiflu oder Relexa). Diese müssen aber spätestens 24 Stunden nach Krankheitsbeginn eingenommen werden. Diese Medikamente lindern nur, sie heilen aber nicht
  3. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und Medikamente können evtl. von Angehörigen und Freunden in der Praxis abgeholt werden
  4. Reduzieren Sie den Kontakt zu anderen Menschen. Sie sind ca. 5-7 Tage ansteckend.
  5. Tragen Sie Mund- und Nasenschutz
  6. Vermeiden Sie jeglichen Kontakt zu Säuglingen, Kleinkindern oder Menschen mit schweren chronischen Erkrankungen
  7. Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen
  8. Benutzen Sie gesonderte Handtücher
  9. Schlafen Sie getrennt von anderen Personen
  10. Bei Verschlechterung des Allgemeinzustandes, Atemnot oder erneutem plötzlichem Fieber, müssen Sie unbedingt erneut die Praxis kontaktieren.
     

 
Weiterbildung der Praxis - Kochkurs November 2009

 

Vorträge im Ernährungsberatung

08.09.10: Gesund abnehmen - aber wie?
06.10.10: Darmgesunde Ernährung
03.11.10: Erhöhter Cholesterinspiegel - die neuesten Empfehlungen
01.12.10: Gesundheitsfördernde Ernährung im Alltag

Sämtliche Informationsveranstaltungen sind kostenlos.

Das Ernährungsforum findet mittwochs von 19-20 Uhr in der Praxis David/Fritz/Dr. Dietrich statt.
 

Der Kurs „Ich nehme ab“ findet regelmäßig mittwochs von 17.00 - 18.30 Uhr in der Praxis statt:

15. 09. - 17. 11. 2010
19. 01. - 30. 03. 2011

Der Kurs „Ich nehme ab“ kostet 130 EUR, Ihre Krankenkasse beteiligt sich mit mind. 75 EUR wenn sie 8 der 10 Termine wahrgenommen haben.

Bitte melden Sie sich hierzu rechtzeitig bei uns an, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Haben Sie Fragen zur Ernährungsberatung oder möchten Sie sich anmelden, dann erreichen Sie uns in der Praxis unter Tel. 030 - 604 24 64/76 oder E-Mail praxisdfh@gmx.de oder Frau Gärtner direkt unter Tel. 030 - 61 28 97 20.
 

Neue Service-Telefonnummer für Rezept- und Überweisungswünsche und Terminabsagen

Unter der Telefonnummer 030 - 605 62 00 können Sie über einen Anrufbeantworter Rezepte von Dauermedikamenten und Überweisungen bestellen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir vorher aber Ihre Versicherungskarte einlesen und ggf. die 10 € Praxisgebühr erheben müssen.
Diese Telefonnummer können Sie auch nutzen, um Terminwünsche zu äußern oder Termine abzusagen. Wir möchten Sie aber auch auf unsere E-Mail-Adresse hinweisen, unter der Sie ebenfalls Überweisungen und Rezepte für Dauermedikamente bestellen können. Selbstverständlich können Sie auch über diese E-Mail-Adresse Terminwünsche äußern oder Termine absagen. Terminwünsche bestätigen wir Ihnen dann per Mail, ggf. rufen wir Sie zurück, falls die gewünschten Termine schon vergeben sein sollten. Die E-Mails werden 3x täglich gelesen.
 

Hautkrebsscreening jetzt auch in unserer Praxis

Da die Hautkrebsfälle in Deutschland in den letzten Jahren deutlich angestiegen sind, bieten sämtliche Krankenkassen in Deutschland jetzt seit dem 01. 07. 2008 kostenfrei ein so genanntes Hautkrebsscreening an. Dieses wird von Hautärzten und besonders geschulten Hausärzten durchgeführt. Seit August 2008 kann dies jetzt auch bei uns in der Praxis durchgeführt werden. Bei dieser Untersuchung werden Sie vom Kopf bis zu den Füßen auf verdächtige Hautauffälligkeiten untersucht. Sollten wir Auffälligkeiten entdecken, werden wir Sie dann an einen Hautarzt überweisen.
 

Impfung gegen Krebs?!?!

Seit Edward Jenner 1789 die erste Impfung gegen Pocken entwickelte, sind Impfungen gegen Infektionskrankheiten für uns alltäglich geworden. Aber eine Impfung gegen Krebs? Ist Krebs denn ansteckend?

J-ein! Die meisten Krebserkrankungen sind durch Vererbung, schädliche Umweltfaktoren und letztendlich unbekannte Ursachen bedingt. Für den Gebärmutterhalskrebs jedoch weiß man seit ca. 10 Jahren, dass dieser zu 99,7 % durch chronische Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV) verursacht wird. Diese Viren werden fast ausschließlich sexuell übertragen, insofern könnte man von einer ansteckenden Erkrankung sprechen. Allerdings wird das Virus in 90 % der Fälle vom Immunsystem erkannt und problemlos bekämpft, so dass es nur in Ausnahmefällen zu über Jahren anhaltenden chronischen Infektionen mit HPV kommt, und auch das führt nur in einer Minderheit der Fälle zu Gebärmutterhalskrebs.

Seit kurzem steht ein Impfstoff gegen HPV der Typen 16 und 18 (diese verursachen ca. 70 % der Fälle von Gebärmutterhalskrebs) zur Verfügung. Der Impfstoff richtet sich auch gegen die Typen 6 und 11, die ca. 90 % der Fälle von Genitalwarzen (Kondylome) verursachen. Die Impfung ist für Mädchen und Frauen im Alter von 9 - 26 Jahren zugelassen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren (optimal vor Aufnahme des Geschlechtsverkehrs). Die nicht unbeträchtlichen Kosten der Impfung (ca. 500 Euro) werden für diesen Personenkreis von den Krankenkassen übernommen.

In entsprechenden Studien hat sich der Impfstoff als gut verträglich und sehr effektiv bezüglich der HPV-Typen 16, 18, 6 und 11 erwiesen. Da jedoch nur 70 % der Fälle von Gebärmutterhalskrebs durch die Typen 16 und 18 verursacht werden, ist weiterhin eine regelmäßige Teilnahme an der Krebsvorsorgeuntersuchung angeraten.

Die Kosten dieser Impfung übersteigen bisherige Impfkosten um das 10- bis 20-fache. Daher erklärt sich auch der beschränkte Personenkreis, für den die Krankenkassen die Kosten übernehmen. Man kann sich auch fragen, ob es für 500 Euro pro Person effizientere Präventionsstrategien gäbe, z.B. im Bereich Rauchen, Ernährung und Sport. Aber immerhin: dass man mittels einer Impfung einen relativ häufigen Krebs verhindern kann, ist ein durchschlagender Erfolg, den man möglichst allen jungen Mädchen zugute kommen lassen möchte.


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